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Coaching für Führungskräfte

Coaching für Führungskräfte

Entsprechend meiner Idee von Führung, gestalte ich meine Coachingarbeit eng gekoppelt an die sogenannte Führungsschleife, unter die alle Aufgaben von Führung subsumiert werden können.

Coaching bietet Führungskräften die Möglichkeit, ihr Tun aus einer Metaebene (Vogelperspektive) zu betrachten, um entweder den eingeschlagenen Kurs gut halten zu können oder aber ihn ziel- und aufgabenorientiert zu verändern.

Grundlage hierfür bilden die drei – zirkulär miteinander verbundenen – Elemente der Führungsschleife.

Überprüfen:

Ein Kapitän, der sein Schiff sicher an sein Ziel bringen möchte, muss einerseits das Schiff selbst (allgemeiner Zustand, die Mannschaft, die Passagiere, die Maschinen, den Kurs…) im Auge behalten und andererseits die Umgebung des Schiffes (Seegang, Untiefen, andere Schiffe, mit denen man havarieren könnte, das Wetter…) im Blick haben.

In einer sehr ähnlichen Situation befinden sich Führungskräfte, die ihre organisationsspezifischen Aufgaben erledigen müssen: Sie brauchen einerseits Kenntnis über die internen Prozesse ihrer Organisation/Abteilung/ihres Teams, die MitarbeiterInnen und den Wertschöpfungsprozess, andererseits ist es für sie unabdinglich, die relevanten Umwelten (interne und externe Kunden, Kostenträger, Kooperationspartner, Markt, Mitbewerber…) im Blick zu haben.

Erst diese binäre Optik (innen und außen der Organisation) ermöglicht ihnen den nächsten Schritt:

Entscheiden:

Die Leitfrage lautet hier: Weitermachen wie bisher oder etwas ändern?
Solange Führungskraft in ihrer Rolle das „Spiel“ im Sinne ihrer Aufgaben (pro-)aktiv beeinflussen und maßgeblich die Dinge (mit-)gestalten können, gibt es wenig Anlass etwas zu verändern. Hat sie allerdings den Eindruck „getrieben“ zu sein und nur noch reagieren zu können, sind das Indikatoren für dringlichen Veränderungsbedarf. In letzterem Falle, tauchen unmittelbar die nächsten Fragen auf:
Was soll verändert werden? Wie soll das gemacht werden? Wer soll es tun? Wo anfangen?…
Sobald die Entscheidung in Gänze getroffen ist, erfolgt der nächste Schritt, das

Umsetzen:

Entscheidungen werden nur wirksam, wenn sie auch umgesetzt werden. Erst mit der Umsetzung in die beabsichtigte Richtung kommen die Dinge in Bewegung. Aufgabe der Führungskraft ist es, diese Umsetzung zu initiieren und den Prozess der Umsetzung sicherzustellen.

Im kontinuierlichen Führungsprozess geht es nun darum, wieder die Überprüfungsbrille anzuziehen…

So einfach und logisch das alles klingt, der Teufel steckt – wie so oft – im Detail: Die Aufgaben von Führungskräften sind sehr häufig komplexer Natur. Die Anforderungen und Hürden erscheinen nicht in verdaubaren Häppchen nacheinander, so dass sie überschaubar und in Ruhe angegangen werden können. Vielmehr treten unterschiedliche Probleme gleichzeitig auf, beeinflussen sich manchmal wechselseitig und die Verbindung zwischen Problem und Ursache ist nicht eindeutig erkennbar. Und auch Entscheidungen – oft mit großer Tragweite – müssen getroffen werden, ohne dass hierfür ausreichende Informationen vorliegen. Erschwerend hinzu kommt Zeit- und Leistungsdruck – Stress kommt auf. Allerdings ist Stress der absolute Feind von Kreativität – eines der wirkungsvollsten Mittel im Umgang mit Komplexität.

Nicht selten versuchen Führungskräfte mit linearen Lösungsstrategien komplexe und dynamische Probleme zu lösen. Im günstigsten Fall bleiben diese Bemühungen wirkungslos. Häufig jedoch wird die Situation schlimmer. Besonders wenn Probleme eher im unsichtbaren Bereich liegen, neigen viele Menschen dazu sich an den sichtbaren Auswirkungen der Probleme, also den Symptomen, abzuarbeiten. Diese Verwechslung von Problem und Symptom bleibt nicht ohne Konsequenzen…

Im Coachingprozessen wird die/der Coachee unterstützt, eine – bezogen auf das zu lösende Problem – souveräne Beobachterpostition einzunehmen, und sich emotional etwas vom Problemdruck zu distanzieren. Das eröffnet in der Regel neue Perspektiven aus denen wiederum neue Handlungsoptionen abgeleitet werden. Der weitere Prozess rankt sich um die Entwicklung eines neuen Problem Verständnisses und der Suche nach geeigneten „Hebeln“, die bedient werden können, um sich der Lösung zu nähern.